Donnerstag – im Universum

Unglaublich, der zweitletzte ganze Tag bricht an. Auch heute hat uns unsere Küchencrew ein leckeres Frühstück gezaubert. Nach dem Frühstück haben wir das Leiterlispiel gespielt, bei welchem man Fragen im Haus suchen musste und diese dann beantworten musste, um auf dem Spielplan weiterzukommen. Wir haben vollen Einsatz gezeigt, was sich im anschliessenden Mittagessen geäussert hat.

«Das Leiterlispiel war mein Highlight» Ramona

Nach dem wir uns die Bäuche mit Reis, Spinat, Fischstäbchen und Mozzarellaplätzchen sowie Salat vollgeschlagen haben, kamen Polly und Pedro ganz aufgeregt zu uns, da ein Raumschiff mit einem grünen Männchen an unserem Haus abgestürzt ist. Das grüne Männchen erzählte uns, dass es auf dem Weg in den Urlaub war und ihm der Treibstoff ausgegangen ist. Wir versprachen dem grünen Männchen im zu helfen, damit er in den Urlaub fliegen konnte. Durch verschieden Aufgaben wie Singen, fragen beantworten oder Gegenstände bringen, konnten wir uns Bohnen verdienen, mit welchen wir anschliessend Ersatzteile kaufen konnten. Am Ende konnten wir das Raumschiff reparieren und wir haben als Belohnung einen kleinen Snack bekommen. Im Anschluss ging es zum Abendessen, wir durften 4 verschiedene leckere Salate geniessen, welche von unserer Küchencrew mit viel Liebe angerichtet wurde.

Nach diesem Essen hatten wir die Möglichkeit ein Kaleidoskop oder eine kleine Rakete zu bauen. Die Raketen, haben wir dann zum Tagesabschluss natürlich noch ausprobiert.

«Mir hat es gefallen» Siona

Mittwoch – unterwegs

Nach einem langen und anstrengenden Tag gestern, durften wir heute eine halbe Stunde länger schlafen, damit wir heute ausgeschlafen in den Tag starten konnten. So wie jeden Tag, durften wir auch heute wieder ein feines Frühstück geniessen.
Danach ging es auf eine Wanderung. Auf dem Weg um den Lungernsee, sind wir auf Polly und Pedro getroffen.

«Es war spannend» Ramona

Ganz zufällig, sind dann auch Frau Benz und ihre Tochter Mercedes aufgetaucht, welche auf dem Weg nach Pforzheim waren. Vorbei an Wäldern, Wiesen und kleinen Fröschen, sind wir dann schliesslich an unserem Pausenort angekommen. Unsere Küchencrew, hat den Grill angefeuert und Würstchen darauf gegrillt.

«Mein Highlight war, das wir grilliert haben» Siona

Nach einem entspannten z’Mittag, ging es dann leider schon wieder zurück zum Lagerhaus. Das Baden blieb Wetterbedingt leider aus. Auf dem Weg zurück, wurden wir dann von Regen überrascht, ein Glück, dass dieser nicht so lang anhielt. Wir haben auf dem Weg zurück, einen kleinen Stopp im Volg eingelegt, damit sich die die wollten, etwas Kleines kaufen konnten. Nach dieser Wanderung waren wir alle Hungrig. Unsere Küchencrew, hat diesen Hunger jedoch mit leckeren Spaghetti mit Cinque-Pi-Sauce oder Tomatensauce bekämpft.

Am Abend, haben dann ein paar Kinder, eine Party auf die Beine gestellt, an welcher unter anderem einen Limbo oder ein Dance-Battle stattgefunden hat. Ebenfalls gab es die Möglichkeit Werwolf oder andere Spiele zu spielen.

«Es war toll» Larissa

Dienstag – Baukunst

Auch heute durften wir wieder mit einem feinen Frühstück von der Küchencrew in den Tag starten. Im Anschluss haben wir alle den Cotton-Eye Joe – Tanz gelernt.

«Der Tanz läuft mir die ganze Zeit nach» Janine

Polly und Pedro (die zwei Lagervögel) haben uns dabei zu geschaut. Plötzlich kam ein Freund von den zwei Vögeln vorbei, Leonardo da Vinci. Er erzählte uns etwas über seine Erfindungen und bat uns darum, sein Material von Lungern zurück nach Florenz zu transportieren. Hierzu mussten wir Kugelbahnen konstruieren. Nach dieser Tat waren wir alle Hungrig und haben uns auf die Pizza gefreut, welche wir zum z’Mittag essen durften.

«Mir hat die Pizza am besten gefallen» Sara

Nach dem Mittagessen hatten wir die Möglichkeit nochmals alle Kugelbahnen zu betrachten und auszuprobieren. Ebenfalls gab es einen Postenlauf zum Thema bauen. Verschiedene Aktivitäten, wie das Bauen einer Menschenpyramide, das Legen eines Mosaiks oder das Dekorieren eines Zimmers standen auf dem Programm. Nach diesem Nachmittag war es dann an der Zeit auch mal zu Duschen.

Unser heutiges Abendessen war feiner Nudelsalat. Nach dem Abendessen, sind dann die Kinder gegen die Leiter in verschiedenen Challenges wie Seilziehen, Akrobatik oder Hula-Hopp  angetreten.

«Der Tag war cool!» Mike

Abendabschluss – die am Nachmittag gebastelte Zündholzkette wird abgefeuert:)

Montag – im Wasser

„Guten Morgen Sonnenschein“ war das heutige Wecklied, freudig auf den Tag sind wir aufgestanden und haben etwas feines gefrühstückt. Als Polly und Pedro angeflogen kamen, erzählten sie, dass eine Insel fast unterginge, und wir mussten ihnen helfen dies zu verhindern. Eine anstrengende Arbeit. Wir mussten Wasser transportieren, welches wir dann in Materialen wie Korken, Holzstäbchen oder Leim umtauschen konnten. So konnten wir uns alle ein Floss bauen, um von der Insel zu fliehen.

Nach dem z’Mittag, welches aus Hörnli mit gehacktem bestand, konnten wir dann gut gestärkt ins Seebad Lungern aufbrechen.

«Das Essen war sehr lecker» Aileen

Im Seebad konnten wir Baden, «Schickis» spielen oder auf das Seetrampolin gehen. Auch das Benutzen der Rutschbahn durfte nicht fehlen. Ebenfalls konnten die am Morgen gebauten Flosse ausprobiert werden.

«Zuerst war das Wasser etwas kalt, danach ging es aber» Chiara

Wir haben sogar eine Ringelnatter gesehen, welche völlig harmlos und friedlich ist.

«Mir hat die Seebadi am besten gefallen, wegen der Rutschbahn in den See» Crispin

Zum Nachtessen hat uns die Küchencrew nochmal mit Toast-Hawaii verwöhnt.

Am Abend spielten wir draussen zuerst Blinzeln, und danach fand drinnen 1, 2 oder 3 statt – können wir das morgen nochmals machen?

Sonntag – unter Strom

Nach einem guten Morgenessen starteten wir mit dem Schüttel-Hit in den Tag. Plötzlich tauchten Pedro und Polly in unserem Kreis auf. Die zwei Vögel werden uns auf unserer Forschungsreise begleiten.

Sie stellten uns ihren guten Bekannten Nikola Tesla vor, der uns seine Schatzkiste mitgebracht hatte. Leider konnte er die Schlösser nicht öffnen, und wir mussten ihm bei der Suche nach Hinweisen und beim Lösen der schwierigen Rätsel helfen.
Wieso am Schluss die Kiste mit Kartoffeln gefüllt war? Das wussten wir zu dem Zeitpunkt auch noch nicht…

Später spielten wir ein Strom – Fangis. Wir mussten möglichst viele Punkte sammeln und konnten dafür Elektroteile kaufen. So entstanden funktionierende Lampen, Windräder und geschaltete Anlagen.
Mir hat das Elektrosachen zusammensetzen am Besten gefallen! Nelio und Abdul

Zum Mittagessen gab es Riz Casimir. Am Nachmittag hatte Nikola für uns dann verschiedene Stationen für uns vorbereitet. Wir konnten nochmals ausgiebig unsere Fähigkeiten beim Bauen von Schaltkreisen testen und mit Nikola eine Kartoffelbatterie bauen.
Als echter Experte wenn es um Windkraftwerke geht, hat sich unser Koch Andrej herausgestellt. Er erklärte allerhand Interessantes, und so brachten wir das Windkraftwerk in Gang!

Danach haben sich alle für den Abend zurechtgemacht, und frisch geduscht und schön gestylt durften wir am Abend ins Casino eintreten, wo wir mit mehr oder weniger Erfolg unsere Einsätze gegeben haben. Am Schluss konnten aber alle einen Drink oder etwas aus unserem Kiosk mitnehmen.

Samstag – Erste Schritte

Schon lange vor dem abgemachten Treffpunkt tauchten am Meret Oppenheim Brunnen immer mehr Kinder mit ihren Eltern auf – alle gespannt und etwas nervös.
Es war aber gut, etwas Zeit zu haben, und bis zur Abreise konnten alle in Ruhe hallo sagen, sich verabschieden, …und schon gings’los!

Auf der Reise haben sich dann alle prima kennengelernt und sich für ein Zimmer entschieden. Den Nachmittag haben wir mit Einrichten, Kennenlernen und dem Gestalten eines Tischsets verbracht.
Unser Küchenteam verwöhnte uns zum Nachtessen mit Älplermagronen, die allen sehr gut geschmeckt haben.

Den abend verbrachten wir dann nochmals mit verschiedenen Kennenlernspielen und unseren Lagerregeln, und zum Abschluss hörten wir unsere Abendgeschichte.
Alle waren nach diesem Tag müde und voller Eindrücke – und voll Freude über die neu geknüpften Kontakte:-)

Freitag

Der letzte Tag stand an. Ein Teil der Häuser wurde schon heute geputzt. Die Hälfte der Kleinen verbrachte den Morgen mit dem Besen in der Hand, die andere Hälfte durfte Mehl mahlen und Räucher-Kegel basteln. Nach dem Mittagessen veranstalteten wir eine Schnitzeljagd in 3 Gruppen, als Belohnung gab es wiedermal Süssigkeiten. Anschliessend durften die Kinder eine spezielle Art des Fussballs spielen. Die Würfelaugenanzahl entschied die Anzahl der Kinder. Am Abend spielten alle Pantomime, auch die Leiter mussten je eine Sache vorspielen. Gegen Ende des Abends brieten die Kinder Marshmallows über dem offenen Feuer und bekamen leuchtende Stäbe. Das Ende der Geschichte von Guido rundete den Tag perfekt ab.

Donnerstag

Mit einer „Rückenmassage“ fing der Tag an und am Morgen fanden diverse Wettspiele statt. In Stämmen haben die jungen Indianer die sieben Challenges bewältigt. Zum Mittagessen gab es feines Fleischkäse mit Kartoffelstock. Den Nachmittag starteten wir mit einem Geländespiel, aber mussten es, wegen dem schlechten Wetter, abbrechen. Die Kinder hatten trotzdem eine tolle Zeit, da viele von ihnen die bereits begonnenen Bastelarbeiten abschliessen konnten. Nach dem Basteln konnten wir sehr leckere Spaghetti mit Tomatensauce geniessen. Beim Abendprogramm erschufen die Kinder ihre eigenen „Geistertänze“. Sie hatten 25 Minuten Zeit um einen Tanz zu choreografieren, welche eine indianische Bedeutung besitzt. Dies machte ihnen sehr viel Spass und für viele war es das Highlight vom Donnerstag. Den Tag beendeten wir mit dem Zuhören einer Indianergeschichte.

Mittwoch

Die gemeldete Sonne ermöglichte es uns, heute nochmals eine Wanderung zu machen. So starteten wir bei strahlendem Sonnenschein unseren Rundgang um den Lungernsee.

Das Spazieren wurde für viele Gespräche genutzt, und gegen Mittag gelangten wir zu unserer Bade- und Feuerstelle. Dort wurde geplanscht, geklettert und gebrätelt, und alle nützten die Zeit ihren Bedürfnissen entsprechend.

Auf der Rückreise wurden wir dann – früher als erwartet – von starkem Regen überrascht. Deshalb durften wir den Rest mit dem Zug zurücklegen.

Den Abend verbrachten wir mit Aufräumen und verschiedenen Spielen. Die Lagergeschichte, die wir zum Tagesausklang hören, endete mit einem Cliffhanger – morgen geht’s zum Glück weiter!